Gaza, die UN und zivilgesellschaftliches Engagement

Gaza und die Bedeutung von multilateralem Dialog beschäftigte MANARA weiterhin im Jahr 2025. Im Zentrum stand dabei die Frage, welche Rolle zivilgesellschaftliche Initiativen einnehmen können.

Demo beim broken chair

Demonstration vor der UN in Genf. Foto: Susanne Schmelter

Das Foto einer Demonstration am 19.10.2025 in Genf veranschaulicht, wie der Einsatz für Landrechte und Ernährungssouveränität (wie etwa von der länderübergreifenden Organisation  La Via Campesina vertreten), die Verantwortung transnationaler Konzerne und der Widerstand gegen genozidale Politik verknüpft sind – und sowohl in Parlamenten als auch auf der Straße breite Allianzen zivilgesellschaftlicher Akteure ermöglichen. 

Ein Artikel von Susanne Schmelter, der Ende des Jahres in der Ausgabe „Krieg und Frieden“ des Sozialmagazins erschien, erörtert das Verhältnis von internationalen Foren und zivilgesellschaftlichem Engagement mit Bezug zur aktuellen Gaza-Politik:

Im Krieg in Gaza spiegeln sich die Schwäche von UN-Institutionen und die Abkehr von Völkerrechts- und Menschenrechtsprinzipien. Dennoch kann die Orientierung an Prinzipien des multilateralen Dialogs strategische Allianzen ermöglichen und über Gruppenzugehörigkeiten hinaus wichtige friedenspolitische Impulse geben. Während viel Wissen zur Konfliktbearbeitung lokal verankert ist, bleiben internationale Foren für Kooperation und Austausch essenziell für die Friedenssicherung.

Diese Perspektiven wurden auch bei der Ringvorlesung der HS Hannover zu „Peace – International and Interdisciplinary Perspectives on Peace“ am 30.10.2025 vorgestellt und diskutiert.

Das Thema bleibt relevant – für weitere Diskussionsveranstaltungen und ist auch Grundlage für MANARAs Recherchereise nach Beirut im November 2025 (mehr im nächsten Blogeintrag).

Oktober, 2025

Gaza und die Bedeutung von multilateralem Dialog beschäftigte MANARA weiterhin im Jahr 2025. Im Zentrum stand dabei die Frage, welche Rolle zivilgesellschaftliche Initiativen einnehmen können.

Demo beim broken chair

Demonstration vor der UN in Genf. Foto: Susanne Schmelter

Das Foto einer Demonstration am 19.10.2025 in Genf veranschaulicht, wie der Einsatz für Landrechte und Ernährungssouveränität (wie etwa von der länderübergreifenden Organisation  La Via Campesina vertreten), die Verantwortung transnationaler Konzerne und der Widerstand gegen genozidale Politik verknüpft sind – und sowohl in Parlamenten als auch auf der Straße breite Allianzen zivilgesellschaftlicher Akteure ermöglichen. 

Ein Artikel von Susanne Schmelter, der Ende des Jahres in der Ausgabe „Krieg und Frieden“ des Sozialmagazins erschien, erörtert das Verhältnis von internationalen Foren und zivilgesellschaftlichem Engagement mit Bezug zur aktuellen Gaza-Politik:

Im Krieg in Gaza spiegeln sich die Schwäche von UN-Institutionen und die Abkehr von Völkerrechts- und Menschenrechtsprinzipien. Dennoch kann die Orientierung an Prinzipien des multilateralen Dialogs strategische Allianzen ermöglichen und über Gruppenzugehörigkeiten hinaus wichtige friedenspolitische Impulse geben. Während viel Wissen zur Konfliktbearbeitung lokal verankert ist, bleiben internationale Foren für Kooperation und Austausch essenziell für die Friedenssicherung.

Diese Perspektiven wurden auch bei der Ringvorlesung der HS Hannover zu „Peace – International and Interdisciplinary Perspectives on Peace“ am 30.10.2025 vorgestellt und diskutiert.

Das Thema bleibt relevant – für weitere Diskussionsveranstaltungen und ist auch Grundlage für MANARAs Recherchereise nach Beirut im November 2025 (mehr im nächsten Blogeintrag).

Oktober, 2025